VBBr News

Rollende Blumenschau am 18.07.2015 zur BUGA-Halbzeit

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15-07-2015 von Jens Engelmann

Liebe Fahrgäste,

in mitten von Blütenduft und neuangelegten Gärten bringen wir unsere „Rollende Blumenschau“ auf die Strecke. Mit unserem Gotha-Triebwagen 125 und der gärtnerisch gestalteten Lore fahren wir durch unsere Stadt Brandenburg an der Havel und grüßen die Besucher der BUGA 2015.

Unsere „Rollende Blumenschau“ startet mit frischen Blumen und Pflanzen von Garten – und Landschaftsbau Lubitz am Samstag, den 18.07.2015 um 09:00 Uhr vom Betriebshof.

Bewundern können Sie unsere „Rollende Blumenschau“ entlang der Strecke. Gefahren wird über Hohenstücken Nord, dann zur Quenzbrücke und über den Nicolaiplatz durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof. Weiter geht es dann zurück zum Betriebshof über den Waldcafè Görden.


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„Rollende Blumenschau“

Achtung: Mitfahrten sind nicht möglich!

Fahrplan Rollende Blumenschau

Tarifverhandlungen im Brandenburger Nahverkehr „Streiks lösen das Problem nicht!“

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Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg und die Gewerkschaft ver.di haben am 20. Februar 2015 die Lohn- und Tarifverhandlungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Land Brandenburg aufgenommen.

Das betrifft im Land Brandenburg 12 Verkehrsbetriebe, die einen gemeinsamen Spartentarif ÖPNV im Land Brandenburg anwenden.

„Nach letzte Woche Freitag, der bis heute ersten offiziellen Verhandlungsrunde, jetzt schon in Warnstreik zu gehen und dann noch von 3:00 Uhr früh bis voraussichtlich 15:00 Uhr, halte ich für völlig überzogen und auch nicht für rechtens!“

Ver.di fordert neben einer einmaligen Urlaubsbeihilfe in Höhe von 400 Euro Lohnerhöhungen von 120 Euro pro Monat. Dies entspricht einer Steigerung der Personalausgaben von über 6 Prozent.

Für den in der Branche mittelgroßen Verkehrsbetrieb  in der Stadt Brandenburg an der Havel bedeutet das Mehrkosten von ca. 300.000 Euro.

Dieser Mehrbetrag reißt uns ein weiteres Loch in unsere ungedeckten Finanzen.

Im Stadtverkehr mit Bus und Bahn können wir unsere Kosten zu rund 60 % aus eigener Kraft durch  den Verkauf von Fahrkarten und durch andere Erlöse wie z.B. durch Einnahmen aus Werbung an unseren Fahrzeugen  decken. Zu der verbleibenden Deckungslücke sind wir auf öffentliche Zuschüsse angewiesen.

Mit Blick in die Thüringer Stadt Gera ist festzustellen, dass der dort betriebswirtschaftlich gut aufgestellte öffentliche Verkehrsbetrieb in die Insolvenz gehen musste,  als der Zuschuss der Stadt ausblieb.

VBBr erhält seit 8 Jahren in der Höhe dieselbe Subvention aus dem Stadthaushalt. Wie die Mehrkosten aus den Tarifforderungen zu deckeln sind, ist völlig unklar.

Reserven für Tariferhöhungen bestehen in unserem Unternehmen nicht, ein weiterer Abbau an Leistung und Personal führt zur Ausdünnung im ÖPNV in unserer Stadt.

Das Brandenburger Vergabegesetz und der gesetzliche Mindestlohn haben die gestalterischen Spielräume der Unternehmen zur Kosteneinsparung über Fremdvergabe weiter deutlich eingeschränkt.

Die von Bund und Land übertragenen Aufgaben, die die Städte und Landkreise zu erfüllen haben,  sind auch für die Stadt Brandenburg an der Havel nicht ausfinanziert, was der Forderung nach einem ausgeglichenen Haushalt entgegen steht und in der Folge auch einer Erhöhung der Subventionssumme an die VBBr aus dem Stadthaushalt.

„Streiks lösen das Problem nicht!“

Die Verkehrsbetriebe sehen schon eine gewisse Berechtigung für Lohnerhöhungen und stehen einem fairen Kaufkraftausgleich auch nicht völlig ablehnend gegenüber. Die erforderlichen Mittel für eine Erhöhung der Entgelte können nur durch steigende Beförderungstarife oder über die Verkehrsverträge mit den Aufgabenträgern und das Land kommen.

Ohne konkrete Zusage des Landes, endlich die ÖPNV-Mitteln spürbar anzuheben, können keine Zusagen für Lohnerhöhungen gegeben werden.

„Es liegt nicht daran, dass die Unternehmen nicht wollen, sondern daran, dass sie nicht können. Daran ändern auch Streiks nichts.“

„Eine vermeintliche ‚Erhöhung‘ der Landes-Zuschüsse für den ÖPNV mit Bussen und Straßenbahnen im Jahr 2014 um 2 Millionen Euro war nur der Ausgleich für die 2008 vorgenommene Kürzung der Landesmittel im gleichen Umfang. Hier argumentiert das Land Brandenburg gern mit Taschenspieler-Zahlen!“

Verkehrsbetriebe

Brandenburg an der Havel GmbH, Werner Jumpertz

Geschäftsführer

Ver.di bestreikt am Donnerstag, dem 26.02.2015, ab 3:30 Uhr die VBBr!

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Das ist dem Geschäftsführer der Brandenburger Verkehrsbetriebe heute aus gesicherter Quelle angekündigt worden.

Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg und die Gewerkschaft ver.di haben vergangenen Freitag, dem 20.02.2015, die Lohn- und Tarifverhandlung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Land Brandenburg aufgenommen.

In den Tarifverhandlungen wurde klar, dass eine schnelle Einigung nicht zu erwarten ist.

Andere Verkehrsbetriebe in unserem Bundesland sind in dieser Woche bereits bestreikt worden. Danach ist klar geworden, dass der Streik auch bei VBBr morgen

von 3:30 Uhr bis voraussichtlich 15:00 Uhr dauert,

so dass in der Zeit keine Busse und Straßenbahnen den Betriebshof verlassen werden und der ÖPNV in der Stadt Brandenburg an der Havel erst wieder gegen ca. 16:00 Uhr auf allen Strecken im Einsatz ist!

Uns bleibt, unsere Kunden um Verständnis zu bitten und zu hoffen, dass die Information zu dem Streik sich schnell in dieser Stadt und bei den Kunden verbreitet!

Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH

Werner Jumpertz, Geschäftsführer

Information zum ver.di Steik – Brandenburger Verkehrsbetriebe VBBr

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir übermitteln Ihnen die nachfolgende VBBr-Presseinformation und wären Ihnen verbunden, wenn Sie diese in Ihre Informationen für Ihre Leser aufnehmen würden.

Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg und die Gewerkschaft ver.di haben am 20. Februar 2015 die Lohn-Tarifverhandlungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Brandenburg aufgenommen.

In den Tarifverhandlungen wurde klar, dass eine schnelle Einigung nicht zu erwarten ist. Während ver.di darauf verwies, dass sich die Löhne für Bus- und Straßenbahnfahrer in Brandenburg deutsch-landweit im unteren Drittel bewegen und daraus Aufholbedarf ableitete, erklärten die Arbeitgeber, dass sie sich angesichts der konkreten Finanzierungssituation im Land Brandenburg außerstande sehen, spürbare Lohnerhöhungen zu vereinbaren

Ver.di hat nun angekündigt, durch Warnstreiks den Druck auf die Unternehmen zu erhöhen.

Es kann daher sein, dass in den nächsten Tagen auch bei der VBBr ein länger anhaltender Warnstreik von stattfindet.

Wir erwarten allerdings von Ver.di, dass solche Aktionen mindestens am Nachmittag des Vortages pauschal angekündigt werden, so dass gerade beim Schulverkehr die Eltern sensibilisiert sind.

Liebe Fahrgäste, bitte beachten Sie die Hinweise in der Presse und an den Dynamischen Fahrzielanzeigen.

Der genaue Zeitpunkt wird nach Bekanntgabe durch ver.di von uns sofort unter www.vbbr.de und facebook bekanntgegeben.

Ihre

Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH

BRB – Umbau Umsteigepunkt Nicolaiplatz

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Anfang November 2013 ist der Nicolaipklatz in Brandenburg feierlich übergeben wurden. Der gesamte Platz wurde in seiner Struktur überarbeitet. Die Verknüpfung von Tram, Bus und Regio Bus wurden sortiert und verschmolzen. Auch die Straßenseitige Struktur wurde justiert und statt eines chaotischen Straßendreiecks, hat man jetzt eine T – Kreuzung, wo der Verkehr sortiert entlanggeführt wird. Die Tram kann nach wie vor einen Rundkurs in der Altstadt anbieten, da ein Gleisdreieck in kleinerer Form erhalten geblieben ist.

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Barrierefreiheit am Brandenburger Hhbf – und es geht doch…..

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Mit Überraschung habe ich heute Morgen wahrgenommen, dass der Zugang zu den Bahnsteigen am Hauptbahnhof mit Asphalt überzogen wurde und damit der steinige und unbenutzbare Weg der Vergangenheit angehört. Gleichzeitig sollen die Zugänge zum ZOB und zur Tram ebenso gesichert sein. (Nachtrag: Die Zugänge zum ZOB sind nun noch schlechter als der Weg zu den Bahnsteigen, schlimmer geht immer….) Die vom Tiefbauamt vorgeschlagene weiträumige Sperrung für Fußgänger am Bahnhofsvorplatz konnte danke der Initiative der Verkehrsbetriebe Brandenburg verhindert werden. Die Ampelanlage wird etwas nach Westen verschoben und gleichzeitig Barrierefrei gestaltet.

Neue Variante:

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Alte Variante

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Nun frage ich mich als Pendler – was für Nasen haben wir in den Ämtern sitzen?!

So wie es jetzt auch wird, hat während der Umbauarbeiten des Hauptbahnhofes auch der Zugang zu den Bahnsteigen zu sein. Es ist peinlich, dass die Stadt Brandenburg sich einen tollen hübschen neuen Bahnhof leistet, aber nicht in der Lage war, die Nutzung während der Bauzeit mit ordentlichen Zugängen zu gewährleisten.

Für große Enttäuschung sorgt dabei der Behindertenbeirat, der sich leider allzu oft von der Stadtverwaltung vorführen lässt. Denn diese Situation am Bahnhof wurde sogar vom Behindertenbeirat verteidigt und selbst der große Umweg zwischen Bahnhof und Bus/ Tram wäre abgesegnet wurden, weil es laut SV keine Alternativen gäbe. Man sieht – man muss kämpfen.

Und manchmal sind gut gemeinte Ratschläge nicht unbedingt gut gemacht, dass zeigen die runden Treppenbereiche am Gesundheitszentrum, die eine Unfallgefahr darstellen, trotz Markierung – leider in schwarz.

Es bleibt die Hoffnung, dass Fahrgastvertretung und Behindertenbeirat noch enger kooperieren, damit hier ein reger fachlicher Austausch besteht und man gemeinsam Erfolge gegen so manche Wilkür der Verwaltung erzielen kann.

Vielen Dank an die Herren Nothnagel und Jumpertz, welche sich im Sinne ihrer Fahrgäste engagiert haben und ohne denen diese Lösung nicht möglich gewesen wäre.

Brandenburg Hbf – Richtfest Bahnhofsumbau

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Am 27.06. 2013 wurde am völlig entkernten und auch reduzierten Empfangsgebäude (EG) Richtfest gefeiert. Durch den Bahnhofsumbau soll das Umfeld des am drittstärksten frequentierten Bahnhofes im Land Brandenburg aufgewerter werden. Begleitet werden diese Maßnahmen durch einen neuen Bahnhofsvorplatz und dem Versuch durch Aufenhaltsqualität, diesen aufzuwerten. Die vierspurige Straße davor wird aber für wenig Begeisterung sorgen. Strittig war in der planungsphase, ob die Tram Zentralhaltestelle wieder direkt vor das EG kommt. Leider war nur das Argument finanzen ausschlaggebend und so ist die Tramhaltestelle durch die vielbefahrene Bundesstraße getrennt. Die Ampelschaltung ist dementsprechend Pendlerunfreundlich. Da der Vorplatz besonders nett aussehen sollte, hatten dann auch die Busse keinen Platz mehr hier. In Zeiten von Barrierefreiheit etc. hat man den Busbahnhof am alten Standort, fast 100 m östlich belassen – aber neu strukturiert.

Für Fahrräder soll eine neue Fahradabstellanlage entstehen. Für den individualverkehr hat man einen Parkplatz auf dem Gelände des ehemaligen Neutsädter Bahnhof errichtet. Hier ist Platz für 180 PKW und es kommen noch ca. 20 Kurzzeitparkpülätze hinzu. Auch die Taxianlage befindet sich dort. Leider ist die Zahl der Parkplätze mehr als ungenügend. Ein großes Parkhaus muss her, da kommt man nicht drumherum. Die Pendlerzahlen steigen und da die Anschlüsse zum Tram, Bus und Regionalbusverkehr oft nicht funktionieren – fahren viele mit dem eigenen PKW.

Insgesamt soll der Bahnhofsumbau noch bis Ende 2014 andauern. Bis zur BUGA 2015 soll alles abgeschlossen sein. Mit Sicherheit ist ein wiederbelebtes Bahnhofsgebäude eine tolle Sache. Leider wurde die Bauhülle stark vereinfacht. Die einstmals beiderseitigen Ziergiebel zeigen nur noch zur Straße, zu den Bahnsteigen fällt nur das Pultdach. Ist man heute nicht mehr in der Lage schöne Bahnhofsgebäude zu bauen? Aber ich gebe zu, man kann und muss mit Kompromissen leben.

Das die Bus und Tramgleise von dem umsteigenden Fahrgästen erst nach längeren Wegen erreicht werden ist und bleibt ärgerlich.

Die Frage ist auch, wird man das derzeit nicht genutzte Gleis 6 der ehm. Städtebahn für die Züge von und nach Rathenow reaktivieren? Das derzeit genutzte Gleis 5 befindet sich an der äußersten Westseite des Bahnhofes und zeigt, dass bei der Neugestaltung der Strecke die Planer nicht mitgedacht haben. Man sollte jetzt die Chance nutzen und wirklich eine modernen Schnittstelle des Nahverkehr schaffen.

Sehr ärgerlich in der Bauphase: Derzeit gibt es keinen Barrierefreien Zuweg mehr von den Tram und Bushaltestellen bzw. Parkplätzen zu den Bahnsteigen. Fahrgäste müssen sich je nach Wetterlage durch Schotter und Staub bzw. Schlamm und Pfützen zu den Bahnsteigen bewegen. Die Bauherren (u.a. Frau OB Tiemann) waren nicht in der Lage hier einen Baustraße aus Teer uznd Flies anzulegen. Trotz Nachfrage gab es keine Reaktion. Hier kann ich nur alle Pendler aufrufen sich an Frau OB Tiemann zu wenden, vielleicht putzt sie demnächst dort unsere Schuhe oder hilft schwerbehinderten Menschen mit dem Rollstuhl diese Zumutung zu queren…..

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Das Bahnhofsgebäude vor dem Umbau

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Jetzt ist das Bahnhofsgebäude eine Etage kleiner und hat nur noch zur Sraße Schmuckgiebel

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Die enttäuschende Ansicht durch die Bahnkunden, dass Haus schaut vom Bahnsteig wie ein Schuhkarton aus…..

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Verkehrserhebung 2013

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Die VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH) und die im Verbundgebiet tätigen Verkehrsunternehmen führen gemeinsam im gesamten Verbundgebiet seit dem 02.03.2013 eine Fahrgastbefragung durch. Im Erhebungszeitraum werden auf allen Linien die Fahrgäste gezählt und nach ihrem Fahrverhalten befragt. Dabei wird geschultes Personal eingesetzt, das sich gegenüber den Fahrgästen ausweist. Es werden Fragen zum Fahrausweis, Fahrweg und -ziel gestellt.

Die Auswertung erfolgt anonym und lässt keine Rückschlüsse auf den Fahrgast zu. Eine Befragung dauert ungefähr zwei Minuten und ist somit während der Fahrt bequem möglich. Durch die Verkehrserhebung werden Verkehrsdaten ermittelt, die in erster Linie die Grundlage zur Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen zwischen den Verkehrsunternehmen bilden.

Darüber hinaus können aus den ermittelten Fahrgewohnheiten auch Rückschlüsse zur Optimierung des bisherigen Verkehrsangebotes abgeleitet werden. Die VBB und die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH bitten um eine rege Teilnahme und danken allen Fahrgästen für die freundliche Unterstützung.

VBBr-Fahrgastinformation

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Sperrung Hauptbahnhof, ZOB

Ab Montag, den 04.03.2013 können die Haltestellen „Hauptbahnhof, ZOB“ aufgrund von Bauarbeiten bis auf Weiteres nicht bedient werden. Für die Omnibuslinien der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH ergeben sich folgende Änderungen:

Linie D: die Haltestelle „Hauptbahnhof, ZOB“ entfällt ersatzlos, Fahrgäste nutzen bitte die Haltestelle „Geschwister-Scholl-Straße“

Linie L: Fahrten der Linie L enden und beginnen an der Haltestelle „Hauptbahnhof“ (an der Bundesstraße 1 / 102)

Linie N1: Fahrten der Linie N1 enden und beginnen an der Haltestelle „Hauptbahnhof“ (an der Bundesstraße 1 / 102)

Linien N2 und N4: Fahrten der Linien N2 und N4 enden und beginnen an der Haltestelle „Geschwister-Scholl-Straße“

Wir bitten um Beachtung

Ihre Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH

VBBr-„Weihnachtsmann-Bahn“ für die Kinder

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In Zusammenarbeit mit den „Freunde der Brandenburger Straßenbahn e.V.“ wird am Sonntag, den 9. Dezember 2012 in der Zeit von 14 – 16 Uhr für die Kinder eine historische Straßenbahn mit dem Weihnachtsmann vom Weihnachtsmarkt am Neust. Markt durch die Innenstadt zum Straßenbahn-Museum und zurück unterwegs sein.
Die Kinder fahren gratis und werden für kleine Gedichte oder Lieder vom Weihnachtsmann und dem Geschäftsführer der VBBr, Herrn Werner Jumpertz, mit kleinen Präsenten bedacht. Für die Erwachsenen wird es einen Sonderfahrschein geben, der gleichzeitig als Eintrittskarte für das Straßenbahn-Museum gilt.
Weitere Informationen erhalten Sie in ihrem VBBr-Fahrgastzentrum in der Steinstraße.
Also fix noch schöne Weihnachtsgedichte und -Lieder lernen und dann ab in die Straßenbahn zum Weihnachtsmann!

Neuer Verteilerschlüssel in Brandenburg – Planungssicherheit für Straßenbahnen und O-Busse

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Verkehrsminister Jörg Vogelsänger will mit der Novellierung des ÖPNV-Gesetzes eine gesonderte jährliche Pauschalzuweisung ab 2014 in Höhe von fünf Millionen Euro an die Aufgabenträger für Straßenbahnen und O-Busse ausweisen. Weiterhin soll auch der neue Landesnahverkehrsplan 2013 – 2017 verabschiedet werden. Vogelsänger äußerte sich anlässlich der Tagung „Umwelt und Elektromobilität am Beispiel der Stadt Cottbus“, zu der der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) heute in die Lausitzstadt geladen hat.

Für die Förderung der Straßenbahnen hat das Brandenburger Verkehrsministe-rium in den Jahren 2006 bis 2010 im Schnitt 4,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das bisherige System der beim Land zu beantragenden Einzelförderungen wird durch eine aufwands- und erfolgsbasierte Pauschalzuweisung an die zuständigen Aufgabenträger abgelöst. Mit rund fünf Millionen Euro jährlich soll die Unterstützung trotz knapper Kassen nach Vogelsängers Worten über das neue ÖPNV-Gesetz des Landes verstetigt werden.

Vogelsänger: „Wir wollen ein bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot in unserem Land sicherstellen. Mit Blick auf die Zapfsäulen überlegt sich mancher neu, auf die öffentlichen Nahverkehrsangebote umzusteigen. Busse und Straßenbahnen sind darüber hinaus Verkehrsmittel mit guter Umweltbilanz – auch deshalb müssen wir alles dafür tun, damit diese Angebote angenommen werden. Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass die Mittel für den Nahverkehr in den kommenden Jahren nicht steigen. Mit den pauschalen Finanzzuweisungen für den ÖPNV, die jetzt durch die Zuweisungen für Straßenbahnen und O-Busse ergänzt wird, versetzen wir die Landkreise und kreisfreien Städte besser in die Lage, ihren Bus- und Straßenbahnverkehr mit allen verfügbaren öffentlichen Mitteln effizienter zu planen und umzusetzen.“

Verkehrsfachleute aus Wissenschaft, Verbänden, Kommunen und Ländern dis-kutieren in Cottbus über Elektromobilität als Instrument der Stadtentwicklung. So wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Straßenbahnen im Rahmen von Elektromobilitätskonzepten spielen können. Straßenbahnen fahren im Land in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder), Potsdam. Die Strausberger Eisenbahn verkehrt im Landkreis Märkisch-Oderland, die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn ist ebenfalls in Märkisch-Oderland sowie im Landkreis Oder-Spree unterwegs. Die Woltersdorfer Straßenbahn hat ihr Netz in Oder-Spree. O-Busse rollen durch die Barnimer Kreisstadt Eberswald.

• Förderung Straßenbahnen (Aufgabenträger 2006 – 2010)

Brandenburg a.d. H. 0,03 Mio. Euro

Cottbus 0,42 Mio. Euro

Frankfurt (Oder) 0,60 Mio. Euro

Potsdam 2,90 Mio. Euro

MOL (Strausberger Eisenbahn) 0,08 Mio. Euro

LOS/MOL (Schöneiche/Rüdersdorf) 0,48 Mio. Euro

LOS (Woltersdorfer Straßenbahn) 0,09 Mio. Euro

Gesamt 4,60 Mio. Euro

• Verteilungsmodell Infrastruktur (Verteilungsschlüssel ohne Berücksichtigung O-Bus Infrastruktur und Leistung; Fahrgäste nur zu 50 Prozent; Gleislänge 30 Prozent; Leistung 30 Prozent; Fahrgäste 40 Prozent)

Brandenburg 628.948

Cottbus 880.510

Frankfurt (O.) 872.877

Potsdam 1.955.570

Barnim 91.170

Märkisch-Oderland 287.718

Oder-Spree 283.207

Summe 5.000.000

Endgültige Zahlen für 2014 erst nach Vorlage Daten 2012 möglich (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 02.03.12).

Fahrgastvertretung „Fahrgastaktiv“ traf sich zum Jahresabschlussbericht 2011 mit dem VBBr

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Offiziell trifft sich die Fahrgastvertretung „Fahrgastaktiv“ zweimal im Jahr. Hinzu kommen gesonderte Gespräche und Kontakte, welche seit 2006 intensiv mit dem VBBr geführt werden.

Zum einen werden Kritiken von Fahrgästen und Verbänden eingebracht, zum anderen berichtet die Geschäftsführung über das vergangene Jahr, über Probleme und über die schwierige Zukunft.

 

Und gerade das Thema Zukunft des ÖPNV in der Stadt Brandenburg an der Havel ist ein Schwerpunkt – insbesondere die Zukunft der Straßenbahn.

Seit Jahren leidet der ÖPNV der Stadt Brandenburg an den Kürzungen durch die Stadt. Brandenburg ist hochverschuldet, leistet sich aber immer wieder nicht nachvollziehbaren Luxus. Gespart wird am ÖPNV, Jugendarbeit und Sozialleistungen.

Der Fahrplan wurde stark heruntergefahren und weißt kein Taktbild mehr auf. Allerdings sind die Spielräume für weitere Einsparungen damit auch vergeben. das derzeitige Angebot ist soweit optimiert, dass man das Angebot noch als gut akzeptieren kann. Jede weitere Einsparung würde jedoch dann wirklich an Qualität und Quantität des ÖPNV der Stadt Brandenburg starken Einfluss nehmen und der Schaden wäre vorprogrammiert – Rückgang der Fahrgastzahlen.

Dennoch muss gespart werden, denn Treibstoffe, Strom, Werkstattkosten etc. haben sich verteuert und selbst jede Baustellenumfahrung kostet erheblich mehr Geld.

Dennoch passiert einiges in Brandenburg.

In 2012 stehen zahlreiche Baumaßnahmen an, so wird derzeit am Hauptbahnhof die zentrale Tramhaltestelle komplett modernisiert, zum Teil mussten die Gleise auf abgefederten Böden gelagert werden, damit die Schwingungen sich nicht auf das daneben liegende Gesundheitszentrum auswirken. Es werden 6 Bahnsteige errichtet und neue Zugangsmöglichkeiten vom Hauptbahnhof. Erfreulich dabei, ein Richtungsbahnsteig wird mit der Stadtbushaltestelle gekoppelt. Im Frühjahr wird man auch den zentralen Regionalbushaltekomplex am Hauptbahnhof erneuern.

Weitere große Baumaßnahme ist der Umbau des zentralen Nicolaiplatzes in Brandenburg. Hier wird der komplette Platz umgestaltet und die Vielfalt an Haltestellen dabei auch etwas verringert. Das derzeitige gestreckte Gleisdreieck konnte leider nicht erhalten werden, aber wird durch ein Gleisdreieck wieder ersetzt und damit sind Ringzüge weiterhin möglich.

Weiterhin wird im Zuge der vierspurigen Erweiterung der B102 aus Richtung Rathenow, die Querung der Kreuzung in Hohenstücken komplett neu gebaut. Zeitweise muss die VBBr mit Provisorien arbeiten, damit die Busse den Betriebshof überhaupt verlassen können.

Im Herbst starten dann Bauarbeiten in der großen Gartenstraße, wo ein Abwasserkanal erneuert werden muss. Hier wird dann zeitweise nur eingleisiger Betrieb möglich sein.

Weitere Baumaßnahmen – wie die Errichtung eines Fahrradstreifens in der Steinstraße sind erst 2013 zu erwarten, damit werden wieder Einschränkungen im Tram und Busverkehr zu erwarten sein.

Diese Baumaßnahmen zeigen zumindest, es wird weiter investiert. Das Netz befindet sich derzeit in einem guten Zustand und damit halten sich Investkosten zum Glück in Grenzen. Problem ist die künftige Finanzierung des ÖPNV durch das Land Brandenburg. So richtig hatte Brandenburg schon immer SPNV und ÖPNV stiefmütterlich behandelt. Bei der Bahn war es der Kahlschlag auf Nebenbahnen – wobei heute in ungeahnten Ausmaß Strecken zurückgebaut und entwidmet werden.

Aber auch der ÖPNV ist nicht sonderlich im Fokus des MIL – und schon gar nicht die Straßenbahnbetriebe im Land. Das MIL steht der Auffassung – das die Kommunen sich entweder die Tram leisten können oder nicht. Sonderförderungen wird es nicht geben. Einzig Potsdam hat das Potential für Trambetrieb, dabei ist die ViP ständig in der Kundenkritik.

Wie sollen die Straßenbahnbetriebe überleben, wenn es kein Geld mehr gibt?. Wie sollen laufende Kosten bzw. Fahrzeugneubeschaffungen finanziert werden?

Die Straßenbahnfahrzeuge der VBBr sind fast 26 Jahre alt. Die KT4D und deren Umbauvarianten KTNF6 wurden als Neubaufahrzeuge von 1979 bis 1983 beschafft. Erst 1995 kamen noch 4 DUEWAG Fahrzeuge in den Bestand, welche jedoch zu ungünstigen Konditionen erworben wurden.

Geschäftsführer Jumpertz berichtete, dass die ehm. KT4D in einem guten Zustand sind. Bis auf die Hülle ist inzwischen alles ausgewechselt wurden und technisch heutigen Erfordernissen angepasst wurden. Anfang der 90er wurden die KT4D technisch überholt und Ende der 90er wurden 10 Fahrzeugen ein Niederflurteil eingebaut, so das heute auf allen Linien wenigstens ein Teil an Niederflur angeboten werden kann. Noch gibt es Ersatzteile und die Wagen fahren. Man rechnet mit ca. 10 – 15 Jahren, dass die KTNF6 noch ohne Probleme im Einsatz verbleiben können.

Aber man weiß, dass man investieren muss. Allein der psychologische Effekt bei den Fahrgästen ist hier nicht zu verachten.

Es muss an Neubeschaffung nachgedacht werden, auch wenn derzeit nur über eine Garantie der Tram bis 2020 gesprochen wird. Die derzeitigen Investitionen hätten aber eine Fördermittelbindung für ca. 25 Jahre. Aber das muss heutzutage nicht viel heißen.

Derzeit finden Gespräche zwischen den 1000 mm Betrieben im Land Brandenburg statt. Es wird versucht ein gemeinsames Lastenheft zu entwickeln, um einen Einheitstyp für die kleineren Straßenbahnbetriebe zu entwickeln. Sicherlich wird es nicht leicht sein, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen, zu unterschiedlich sind Tram Betriebe – allein schon durch die geschichtliche Entwicklung. Könnten Brandenburger Straßenbahnbetriebe gemeinsam einen neuen Fahrzeugtyp beschaffen, wäre es möglich einen Teil der beschaffungskosten zu senken.

Aber auch hier ist die Krux – woher soll das Geld kommen, denn Finanzmittel zur Beschaffung neuer Fahrzeuge gibt es nicht mehr und wird es nicht mehr geben.

Vielmehr wird es ein Hauen und stechen geben. Man wird die Realkosten des Busbetriebes mit denen der Trambetriebe vergleichen. Nachhaltigkeit spielt da keine Rolle. Noch eine Unwägbarkeit kommt hinzu, denn derzeit läuft wieder die Diskussion um eine Kreisgebietsreform. Sollte Brandenburg eine Stadt im Landkreis Potsdam-Mittelmark (schon der Name ist ein Unding) sein, sähen die Chancen für den Trambetrieb in Brandenburg an der Havel schlecht aus.

Es wird mit Sicherheit ein politisches Gemetzel und die Tram wird zu gegebener Zeit dafür wieder einmal missbraucht.

Hoffen wir auf Einsicht und auf eine Zukunft für die Tram in Brandenburg.

VBBr Info BRB – Gleissperrung Große Gartenstraße / Hauptbahnhof

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VBBr-Fahrgastinformation

Gleissperrung Große Gartenstraße / Hauptbahnhof

Ab Freitag, den 28.10.2011 21:00 Uhr bis Dienstag, den 01.11.2011 04:00 Uhr ist ein Befahren des Gleisbogens Große Gartenstraße / Hauptbahnhof mit Straßenbahnen wegen Bauarbeiten nicht möglich.

Die Linien 1 und 2 verkehren nicht und werden durch die Linie 1-2 ersetzt.

Die Linie 6 verkehrt mit MGT6D ab Neustädtischem Markt in beiden Richtungen über Sankt-Annen-Straße.

Die Haltestellen „Steinstraße“, „Jacobstraße“, „Große Gartenstraße“ und „Blumenstraße“ entfallen ersatzlos.

Wir bitten um Beachtung.

Ihre

Verkehrsbetriebe

Brandenburg an der Havel GmbH

Vbbr-Info – Halbseitige Sperrung der Sophienstraße (BRB)

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir übermitteln Ihnen die nachfolgende VBBr-Fahrgastinformation und wären Ihnen verbunden, wenn Sie diese in Ihre Informationen für Ihre Leser aufnehmen würden.

VBBr-Fahrgastinformation

Halbseitige Sperrung der Sophienstraße in Höhe Bahnübergang ab Montag, den 24.10.2011

Ab Montag, den 24.10.2011 07:05 Uhr für voraussichtlich 14 Tage wird die Sophienstraße wegen Straßenbauarbeiten in Höhe Bahnübergang für ca. 14 Tage halbseitig gesperrt.

Da die Radien der Einmündungen Tschirchdamm/Sophienstraße und Henriettenstraße/Sophienstraße ein abbiegen mit Omnibussen nicht mehr zulassen, beginnen und enden alle Fahrten der Linien C, E, N1 und N2 an der Haltestelle „Helios-Klinik Hohenstücken“.

Die Wendestelle Hohenstücken Nord wird mit Omnibussen nicht bedient. Ersatzhaltestellen sind in der Sophienstraße in der Nähe der Einmündung Tschirchdamm eingerichtet.

Wir bitten um Beachtung.

Ihre

Verkehrsbetriebe

Brandenburg an der Havel GmbH

Umbau Tram Haltestelle in Brandenburg Hauptbahnhof

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Die Haltestelle am Hauptbahnhof ist derzeit ein großer Bauplatz. Herausgerissenen Schienen und Schwellen sind zu sehen, ein Teil der Anlagen zurückgebaut, provisorische Weichen wurden eingebaut und selbst die Haltestellen sind nicht mehr da, wo sie sein sollten.

Der Umbau dieser wichtigen Station läuft auf vollen Touren. Derzeit sind nur zwei Gleise nutzbar, aber der Fahrplan läuft dennoch Stabil. Möglich wurde das auch durch mobile Kletterweichen, die die weitere Nutzung von mehreren Gleisen ermöglichen.

Der Bereich der alten Gleisanlagen wurde großzügig ausgebaggert. Hier werden vor dem Einbau von Oberbau und Gleisen noch Schwingungsdämpfer eingebaut. Diese sind notwendig, damit Erschütterungen im Gesundheitszentrum nicht zu spühren sind, vor allem im OP Bereich.

Doch gerade dieser hohe Kostenaufwand lässt wieder einmal daran zweifeln, ob die Haltestelle nicht doch vor dem Bahnhofsgebäude gehört hätte.

Aber auch die neuerliche Ampelschaltung sorgt für Frust. Denn kommt man mit dem verspäteten RE in Brandenburg an, hat man eine lange Rotphase (Aussage der Stadt – wegen der grünen Welle). Da nun zudem die Abfahrtszeiten der Tram um einige Minuten vorverlegt wurden, sinken damit die Chancen, überhaupt die nächste Tram zu erreichen. (Beispiel RE an 16:57 wenn er mal pünktlich wäre – Tram ab 17:02… – die nächste Tram fährt 17:22) Wer soll bei mießen Winterwetter ca. 20 Minuten warten? Die sich das Ausdenken fahren gar keine Tram oder sonstigen ÖPNV!

Hat die Ampel zudem das grün erreicht, dann müssen sie sich beeilen, denn schwupp ist wieder rot angesagt – Rentner und Schwerbehinderte Menschen gehören wohl damit zum Hinderniss der „Grünen Welle“. gegenwärtig muss man zudem einige Meter weiter in Richtung Osten laufen, um dann die Tram noch zu erreichen. Es gibt Fahrer,. welche aber wirklich warten und denen gebührt der Dank. Doch nicht selten hat man als Pendler das „Glück“, dass man die Tram eben verpasst hat und nun an der Baustelle warten muss.

Aber das bauen ist ja das kleinere Übel, denn irgendwann ist es eine schöne, moderne und barrierefreie Haltestelle. Nur Probleme wie die neuen Abfahrtszeiten der Tram vom Hauptbahnhof bleiben inakzeptabel und damit geht dem VBBr weiteres Fahrgastpotential verloren. Auch die Ampelschaltung kann so nicht akzeptiert werden. Wenn die Verwaltung nun einmal sich für die Tramhaltestelle jenseits der Umgehungsstraße entschieden hat, dann muss man aber alle Möglichkeiten ausschöpfen eine Verbindung zwischen den Umsteigepunkten herzustellen. Hier gehört die „Grüne Welle“ den Pendlern.

Wenn Sie als Pendler öfter die Tram verpassen, bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich beim VBBr darüber zu beschweren, nur so erhalten wir wieder einen Fahrplan, der Pendlergerecht wird.

Anschlussprobleme von Bahn zum ÖPNV am Hauptbahnhof BRB

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Seit dem 05.09. gibt es in Brandenburg an der Havel einen neuen Fahrplan der Verkehrsbetriebe Brandenburg. Leider wurden die Abfahrtszeiten der Straßenbahn am Hauptbahnhof um wenige Minuten gekürzt und somit verkürzen sich auch die Überganszeiten vom RE 1 zur Tram. Das hat leider zur Folge, dass nun noch öfter die Anschlüsse zwischen Deutscher Bahn und den Verkehrsbetrieben nicht gewährleistet werden können und in manchen Fällen bis zu 30 Minuten Wartezeit nötig sein wird. Da die Wintermonate erst kommen, ist das eine Situation, welche nicht befriedigend ist und nachhaltig auch dem ÖPNV in der Stadt Brandenburg einen Dämpfer versetzen wird.

Man hätte die Anfahrtszeiten so belassen sollen, diese hatten ein wenig Puffer zu den unregelmäßigen Bahnanschlüssen. Nun fehlen zwar einige wenige Minuten, da die Tram etwas eher abfährt – aber verspätete RegionalExpresszüge und das Dauerproblem, die Trennung vom Hauptbahnhof zur zentralen Tramhaltestelle durch eine Ampel über die vierspurige Umgehungsstraße – sorgen für weitere Probleme.

Dabei wäre es doch wichtig, wie man im Nullknoten BRB Hbf. zum Beispiel ÖPNV und SPNV Angebote besser verknüpfen kann. Leider ist es schon jetzt so, dass Fahrgäste mehrere Male in der Woche die Anschlüsse zu Bus und Tram verpassen, dabei könnten doch die Zugbegleiter Verspätungen an die VBBr Leitzentrale durch melden. Ein System wurde hier eingerichtet, ging aber nie so richtig in Betrieb. Die VBBr argumentiert, dass die Kommunikation mit der DB sehr schlecht sei. Gibt es Fahrplanänderungen, wandert ein Blatt Papier zu den Verkehrsbetrieben. Abstimmung bei neuen Fahrplänen oder zu Baustellenfahrplänen seien mangelhaft.

Insgesamt ist es aber dem ÖPNV Kunden egal, wer Schuld hat oder wer hier die Verantwortung trägt. man möchte bei der Ankunft in Brandneburg Hauptbahnhof auch in die Stadtteile kommen. Die vollen Parkplätze am Hauptbahnhof zeigen aber auch, wieviele aus dem Stadtgebiet mit dem eigenen Auto zum Bahnhof fahren. Hier hat der kommunale ÖPNV sehr viel Potential verloren. Und das Beispiel oben zeigt, sind die Wartezeiten zu lang, dann wandern noch weitere Kunden ab.

Letztlich sollte hier der VBB als Verbundkommunikator fungieren und eine Gesprächsbasis zwischen den Verkehrsunternehmen  entwickeln.

 

Neuer Fahrplan 2011/2012 – gültig ab 05.09.2011

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Der Verkauf der Fahrplanhefte der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH beginnt ab Montag, dem 22.08.2011, 10:00 Uhr im Fahrgastzentrum Steinstraße.

Ihre Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH

Brandenburg an der Havel – am 18. Juli beginnt die Neugestaltung der Zentralhaltestelle am Hbf

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Lange hat es gedauert, aber nun soll ein weiterer Baustein bei der Bahnhofsumgestaltung in Brandenburg umgesetzt werden. Die Zentralhaltestelle der straßenbahn wird ab 18. Juli komplett neu gestaltet und dabei auch etwas in Richtung Norden versetzt.

Ursprünglicher Wunsch vieler Brandenburger war die Verlagerung der Tramhaltestelle direkt auf den Bahnhofsvorplatz. Verschiedene Gründe wurden jedoch seitens der Stadt und den Verkehrsbetrieben benannt, weswegen die eigentlich einzig sinnvolle Maßnahme nicht realisiert werden kann. Wer ewig an der Ampel gestanden hat oder versucht hat bei verspäteter Ankunft mit dem RegionalExpress die Tram noch zu erreichen, kann verstehen was ich meine.

Nun wird hinter der Bundestraße gebaut. Begonnen wird am Bogen von der großen Gartenstraße.  Die Straßenbahngleise müssen einige Meter nach Norden näher an die Gebäude Gesundheitszentrum und Generationenhaus verlegt werden. In der Planung der beiden Neubauten wurden schlicht Fuß- und Radwege nicht beachtet. Ein Versäumnis des Baubeigeordneten, was jetzt den Umbau der Haltestelle verteuert.

Knapp 3 Mio. Euro kostet der Gleisumbau mit Neuanlage barrierefreier Bahnsteige, Bahnsteigdächer und gleichzeitigem Abriss der bisherigen Anlagen. Es werden ca. 720 m Gleis neu errichtet, sechs Weichen werden eingebaut und Fahrleitungsmasten und Fahrleitung erneuert. Leider wird künftig ein Abstellgleis für Ausfall – oder Reservefahrzeuge nicht mehr Platz finden, wie gesagt – hier wurde in der Planung geschlampert. Warum die Anlage künftig 5 statt 3 Bahnsteige haben wird, ist zwar nicht ganz logisch – aber jede Investition in das Tramnetz ist erst einmal Positiv, wie auch die Nutzung des Haltestellenbereiches für den Stadtbus.

Bis zum Frühjahr 2012 werden nur noch 2 Bahnsteige in der Bauphase zur Verfügung stehen. Mit dem nördlichen wird begonnen und schrittweise wird der neue Zuschnitt umgebaut. Die Fahrgäste sollen so wenig wie möglich davon mitbekommen bzw. Probleme im Betriebsablauf erfahren.

Völlig aus der Acht gelassen haben die Planer des Gesundheitszentrum, dass die Straßenbahn mit ihren Fahrzeugen für Erschütterungen sorgen wird. Dieser Zustand verschärft sich, da die Tram künftig noch näher am Gesundheitszentrum entlang führt. Auch hier muss sich der Baubeigeordnete gefallen lassen, dass im Vorfeld nicht sorgfältig geprüft wurde – man hatte ja eher nur Argumente gegen die Bahnhofsvorplatzversion gesammelt. Diese Erschütterungen können die Arbeiten der Ärzte bei Behandlungen und Operationen stark beeinträchtigen. Damit diese Erschütterungen abgefangen werden, muss ein  sog.Masse-Feder-System, welches unter die Gleise der enger werdenden Kurve zur Großen Gartenstraße eingebaut werden. Beginnend an der ersten Weiche wird ein Betontrog in die Erde verbaut, dieser wird mit Dämmmaterial verkleidet und in den Trog wird ein Block aus Elastomer gesetzt. Auf diesem Block werden die Gleise verlegt. Vibrationen und Erschütterungen werden absorbiert. Die damit verbundenen Mehrkosten werden bis auf 600.000 Euro geschätzt, nicht wenig bei einem 3 Mio Projekt und keine 5 Mio hätte die Verlegung vor den Bahnhof gekostet!

Vom VBBr war zu erfahren, dass diese Mehrkosten schon einkalkuliert waren, sich Presse und Politiker hierzu aber profilieren wollten.

Als Befürworte der Verlegung der Haltestelle vor dem Bahnhof, teile ich nicht ganz die Meinung der Verkehrsbetriebe. Die Probleme mit Erschütterungen hätte man mit der Verlegung nicht gehabt und man hätte eine echte Schnittstelle zu Bahn und Bus. Wer die inzwischen aktuellen kurzen Ampelphasen kennt, weiß – dass hier eine Autofreundlichere Schaltung gefunden wurde und man leider dadurch viel zu oft den Anschluss zu den Straßenbahnen verpasst. Letztlich kann man aber den Schaltrythmus wieder ändern und ich akzeptiere die Entscheidung, die Haltestelle am jetzigen Platz zu modernisieren.

T.Stranz

Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel 2010 (VBBr)

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Beim VBBr gibt es nicht so viel Neuigkeiten, aber dennoch ist immer Bewegung auch in Brandenburg an der Havel und so habe ich Herrn Nothnagel (Prokurist der VBBr) befragt, was sich bis 2015 entwickeln wird.

Fahrzeugbestand

Im Bus- und Trambestand gibt es in diesem Jahr keine Veränderungen (siehe Statistik)

2011 wird ein neuer Gelenkbus ausgeschrieben.

BUGA Sonderverkehr

Die Tram soll zur BUGA im Ringverkehr Hauptbahnhof- Nicolaiplatz verkehren. Im Bauamt plant man den behindertengerechten Aus- und Umbau der Haltestellen Hbf (2011), Nicolaiplatz (2012 / 2013) und Jahrtausendbrücke. Mit Gera gibt es Verhandlungen zur Anmietung eines Straßenbahnwagens. Die zusätzlichen Ringverkehre werden nur am Wochenende zum Einsatz kommen.

Historische Fahrzeuge

Der Gotha Tw 166 wird zum symbolischen Preis zurückgekauft und in unserem Depot verbleiben. Da er vor der Abstellung und dem Verkauf noch eine HU bekam, ist er in einem sehr guten Zustand.

Beim Lowa- Beiwagen gibt es noch keine Fortschritte. Die DEKRA würde die Aufarbeitung übernehmen, wartet aber auf eine Zustimmung für diese Maßnahme.

Am 16.05.2010, zum internationalen Museumstag, wird der Lindner Tw 30 im Stadtgebiet die Verbindung zwischen den einzelnen Museen übernehmen. Dabei wird der klassische Rundkurs Hauptbahnhof-Nicolaiplatz im Stundentakt bedient.

Betriebshoffest 

Zum Termin Betriebshoffest können wir aus finanziellen Gründen noch nichts sagen, da uns die Winterschäden noch sehr stark belasten. Nur alleine die Reparatur der Bahnsteigkantensteine wird uns über 60.000 € kosten! Zur Erklärung: Im gesamten VBBr Gebiet sind die Bahnsteigkanten durch den Frost stark beschädigt wurden. Vor allem die schwarzen Steine an den behindertengerecht ausgebauten Stationen zerbröseln regelrecht.

 Umbau Hauptbahnhof

In einer Super Werbung der kommunalen Wohnungsverwaltung Wobra, wird das am Hauptbahnhof entstehende Mehrgenerationenhaus mit sehr futuristisch wirkenden Bahnsteigdächern der Haltestelle Hauptbahnhof dargestellt. Meine Frage an den VBBr – wird es solche Bahnsteigdächer wirklich geben?

 …zu den Überdachungen können wir auch noch nichts sagen, da sie Bestandteil des Wettbewerbes Hauptbahnhofsvorplatz sind.

 Ich bedanke mich für die Beantwortung der Fragen bei Herrn Nothnagel.

Thomas Nitsch, IG Nahverkehr BB

Brandenburg an der Havel – Wohin rollt die Straßenbahn…?

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Nach den Wahlen ist es ruhig im dieses Thema geworden.

Doch es gibt von der stadtspitze bislang nur eine Garantie bis 2017 und ein Verweis, man werde bis 2020 die Straßenbahn mit Sicherheit betreiben. Doch bis dahin schrumpft die Bevölkerungszahl in der knapp 73.000 Einwohnerstadt weiter. Und Investitionen in das Netz und in die Fahrzeuge werden behutsam angesetzt. Größere Überraschungen sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

Manchmal ist das aber auch gut. Denn heute einen Status Quo zu erhalten, dass ist schon ein Glück. Denn in Zeiten immer knapper werdender Finanzreserven, wird auch gern am ÖPNV gespart. Zumal Brandenburg an der Havel eine mächtige Schuldenlast mit sich schleppt.

Doch noch gibt es ein Ereignis, welches der Tram nur gut tun kann. Im Jahr 2015 wird in BRB u.a. die BUGA stattfinden. Hier wird auch die Straßenbahn Besucher vom Bahnhof zu den jeweiligen Referenzstandorten in der Stadt fahren. Leider spricht Herr Brandt – dem kurzerhand selbsternannten Geschäftsführer der BUGA Brandenburg und ausgestattet mit dem für Frau OB Tiemann richtigen Parteibuch – nicht über die Straßenbahn. Er hat eher sorgen, dass die Straße in Richtung Rathenwo nicht vierspurig ausgebaut werden kann (woher soll eigentlich das Potential kommen?), der Ausbau des Nicolaiplatzes zu einer modernen Straßenkreuzung ist ebenfalls für Herrn Brandt sehr wichtig (dabei sind gerade dort die Straßenbahngleise total fertig) und die Sorge um ausreichend Parkplätze und der Umbau des Hauptbahnhofes stehen im Vordergrund.

Irgendwie haben FDP und CDU die Notwendigekeit der Einbeziehung der Tram und der Bahnlinie Brandenburg-Rathenow noch nicht richtig verstanden. Denn mit BUGA Ticket oder VBB Ticket ist der Fahrpreis der Tram schon bezahlt und warum sollten Gäste der Stadt über die noch nicht gebaute und wenig schöne neue Brücke über den Stadtkanal in die City laufen?

Das man sich über die Tram keine gedanken macht, ist dennoch fatal.

Denn leider sehen KT4D und KTNF6 nicht mehr so frisch aus. man sieht den fahrzeugen das Alter an, auch wenn sich VBBr und Reinigungsunternehmen wohl Mühe geben, dass alles Tip und Top ist. Brüchige Verkleidungen, abplatzende Farben Innen und Außen hinterlassen keinen guten Eindruck. Auch die Störanfälligkeit ist gestiegen. Will man mit diesen Fahrzeugen noch weitere 10 jahre fahren? Oder gar – wenn es möglich ist, über das Jahr 2020 hinaus…? Dann haben sich Investitionen angestaut, welche kaum noch zu bewältigen sind und selbst Pro Tram strömende politische Lager stehen dann vor der schweren Entscheidung, was ist wirklich noch realisierbar.

Mit Sicherheit wäre die BUGA eine kleine Chance die Tram etwas aufzupolieren und bis dahin wird mit Sicherheit die Zentralhaltestelle am Hauptbahnhof auch fertiggestellt sein.

Hoffen wir auf bessere Zeiten.

Historische Fahrzeuge im Betriebshof 12/08

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Der LOWA Beiwagen wird demnächst aufgearbeitet

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Der LOWA von innen

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Der 42 im weihnachtlichen Schmuck

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Tw 306 als letzter AT ist noch im Einsatzbestand

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Tw 30 ebenfalls in Weihnachtsstimmung

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Tw 30 und 42 waren dabei zur Weihnachtsmannparade

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Tw 166 wird künftig in Plaue als Denkmal aufgestellt

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Tw 125 ist der Tradi „Gotha“ – jetzt mit zwei Beiwagen

Straßenbahnmuseum Brandenburg

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12. Juli 2007 Museum admin

Öffnungszeiten:

Donnerstag und Samstag 10:00 – 16:00 Uhr (außer Feiertage)

Internet: WWW: http://museum.vbbr.de   

Lernen sie die Geschichte der Brandenburger Straßenbahn kennen.

Utensilien, Bilder, Uniformen und vieles mehr wurde gesammelt und zeugen von der über einhundertjährigen Geschichte der Brandenburger Straßenbahn.