Sachsen: 20 Jahre Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland

Die Entwicklung des Personennahverkehrs im Vogtland ist eine Erfolgsgeschichte auf Schiene und Straße. Das betonte Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises und Vorsitzender des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) während einer Jubiläumsveranstaltung in Auerbach. Anlass ist der 20. Geburtstag des Zweckverbandes. Dr. Tassilo Lenk dankte zahlreichen Mitgestaltern aus Politik und Wirtschaft, die in den zurückliegenden Jahren den ZVV mitgestaltet haben. „
Dabei ging es stets darum, den öffentlichen Personennahverkehr als Grundversorgung für unsere Bürger so attraktiv wie nur möglich zu gestalten. Das war und ist kompliziert, denn Ideen und Vorhaben für die Gestaltung attraktiver Angebote müssen mit den finanziellen Möglichkeiten in Übereinstimmung gebracht werden“, betonte Dr. Tassilo Lenk.
Der ZVV war am 15. September 1994 von den damaligen Landkreisen Auerbach, Klingenthal, Oelsnitz, Plauen und Reichenbach sowie der kreisfreien Stadt Plauen gebildet worden. Mit Inkrafttreten der Kreisgebietsreform am 1. Januar 1996 sind der Vogtlandkreis und die Stadt Plauen Mitglieder des Zweckverbandes.
In den 20 Jahren ist es den Verbandsräten und Mitarbeitern gemeinsam mit den kooperierenden Verkehrsunternehmen gelungen, den Nahverkehr nicht nur für das Vogtland erfolgreich zu gestalten, sondern auch einige der damit verbundenen Maßnahmen als Pilotprojekte in Sachsen und ganz Deutschland auf den Weg zu bringen. Dazu gehören eine der ersten Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehrs, die Gestaltung des länderverbindenden Nahverkehrssystems EgroNet und der Einsatz des Handys als Taschenfahrscheinautomat mit HandyTicket.
Auf weitere wichtige Etappen der ZVV-Entwicklung wurde während der Veranstaltung hingewiesen. So fuhr im November 1997 die Vogtlandbahn erstmals auf der Stecke Zwickau – Falkenstein – Klingenthal. Ab Februar 1998 war die Mobilitätszentrale, später Tourismus- und Verkehrszentrale, in Auerbach für die Kunden da. 1999 wurde der Verbundtarif Vogtland (VTV) eingeführt. Im Mai 2000 rollte der erste Zug nach 55 Jahren über die Behelfsbrücke in Klingenthal nach Tschechien. 2003 wurde der ZVV vom Deutschen Bahnkundenverband dem Schienenverkehrspreis ausgezeichnet.
Zu Jahresbeginn 2004 nahm die Verkehrsverbund Vogtland GmbH (VVV) als 100prozentige Tochter des ZVV ihre Arbeit auf. Mitte 2008 wurde das sanierte Gartenhaus mit dem neuen Anbau als Leitstelle für Nahverkehr und Tourismus im Vogtland eingeweiht. Im November 2011 wurden Echtzeitauskunft „VVV e(x)xakt“ und neuer Internet-Auftritt von www.vogtlandauskunft.de freigeschaltet. Mitte 2013 traf die erste von insgesamt sechs neuen Straßenbahnen in Plauen ein. Seit Frühjahr 2014 läuft der Bau der neuen ÖPNV-Verknüpfungsstelle Haltepunkt Plauen – Mitte.
Dr. Bernd Rohde aus dem SMWA dankte den Verantwortlichen des ÖPNV im Vogtland für die gute Arbeit. Gleichzeitig verwies er darauf, dass große Anstrengungen erforderlich sind, um trotz der Revision der Regionalisierungsmittel den Vogtländern entsprechend der demografischen Veränderungen neue Formen des öffentlichen Personennahverkehrs anzubieten (Pressemeldung Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland, 23.10.14).

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

EVG: Zweite Verhandlungsrunde DB AG

Die EVG hat ihre Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main fortgesetzt. Einer der Verhandlungsschwerpunkte wird die Forderung der EVG sein, die 5.000 in unserer Gewerkschaft organisierten Lokführer, die bei der DB AG beschäftigt sind, in die Tarifsystematik der EVG zu integrieren.
Dazu war nach der Auftaktverhandlung in Berlin eine paritätisch besetzte Arbeitsgruppe gebildet worden. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage zu weiteren Verhandlungen. Erörtert werden soll zudem ein „Fahrplan“ zur Weiterentwicklung der Berufsgruppen. „Die Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen haben sich deutlich verändert, so dass hier dringender Anpassungsbedarf besteht“, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich. Auch zu diesem Themenkomplex war eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, deren Ergebnisse nun Verhandlungsgegenstand sind.
„Wir gehen unsere Verhandlungen mit der DB AG sehr konstruktiv und zielgerichtet an“, stellte Regina Rusch-Ziemba fest. „So lange sich abzeichnet, dass ein Ergebnis am Verhandlungstisch zu erzielen ist, sehen wir keine Notwendigkeit, zu Arbeitskämpfen aufzurufen“, machte sie deutlich. Die Tarifverhandlungen der EVG würden aber in den Betrieben mit zahlreichen kreativen Aktionen begleitet. Es sei am Arbeitgeber, den Verhandlungsverlauf so zu gestalten, dass weitere Verhandlungen möglich seien. (Pressemeldung Bundestag
, 23.10.14).

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Deutsche Bahn: Fortschritte in der Tarifrunde mit der EVG erzielt


In der Tarifrunde 2014 zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutschen Bahn wurden am heutigen zweiten Verhandlungstermin Fortschritte erzielt.
Neben der Forderung nach höheren Löhnen und einer sozialen Komponente geht es in den laufenden Verhandlungen mit der EVG auch um die Überarbeitung des Entgeltsystems und die Frage, wie auch künftig konkurrierende Tarifverträge vermieden werden können. In den vergangenen Wochen haben zwei Arbeitsgruppen mit Teilnehmern beider Seiten dazu mögliche Szenarien vorbereitet. Diese wurden heute vorgestellt und diskutiert.
DB-Personalvorstand Ulrich Weber: „Wir sind im Sinne aller Mitarbeiter einen guten Schritt vorangekommen, auch wenn noch wesentliche Punkte offen sind. Klar ist: Wir halten weiterhin an unserem Ziel fest, unterschiedliche Tarifverträge für ein und dieselbe Berufsgruppe zu vermeiden.“
Die Tarifverhandlungen mit der EVG werden am 21. November 2014 in Frankfurt fortgesetzt (Pressemeldung Deutsche Bahn, 23.10.14).

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EVG: Zweite Verhandlungsrunde zwischen EVG und DB AG


Die EVG setzt ihre Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn fort. Die zweite Verhandlungsrunde findet am Mittwoch in Frankfurt am Main statt. Einer der Verhandlungsschwerpunkte wird die Forderung der EVG sein, die 5.000 in unserer Gewerkschaft organisierten Lokführer, die bei der DB AG beschäftigt sind, in die Tarifsystematik der EVG zu integrieren.
Dazu war nach der Auftaktverhandlung in Berlin eine paritätisch besetzte Arbeitsgruppe gebildet worden. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage zu weiteren Verhandlungen.
Erörtert werden soll zudem ein „Fahrplan“ zur Weiterentwicklung der Berufsgruppen. „Die Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen haben sich deutlich verändert, so dass hier dringender Anpassungsbedarf besteht“, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich. Auch zu diesem Themenkomplex war eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, deren Ergebnisse nun Verhandlungsgegenstand sind.
„Wir gehen unsere Verhandlungen mit der DB AG sehr konstruktiv und zielgerichtet an“, stellte Regina Rusch-Ziemba fest. „So lange sich abzeichnet, dass ein Ergebnis am Verhandlungstisch zu erzielen ist, sehen wir keine Notwendigkeit, zu Arbeitskämpfen aufzurufen“, machte sie deutlich. Die Tarifverhandlungen der EVG würden aber in den Betrieben mit zahlreichen kreativen Aktionen begleitet. Es sei am Arbeitgeber, den Verhandlungsverlauf so zu gestalten, dass weitere Verhandlungen möglich seien (Pressemeldung EVG, 22.10.14).

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