Deutsche Bahn: Streikmobilisierung des Zugpersonals läuft ins Leere

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An dem seit Freitag andauernden Streik der GDL haben sich überwiegend nur Lokomotivführer beteiligt. Unter den 4.000 Streikenden waren rund 90 Prozent Lokführer. Damit wird deutlich, dass der selbstgewollte Vertretungsanspruch der GDL für das Zugpersonal nicht greift, erklärt die Deutsche Bahn heute in Berlin. Da passt es ins Bild, dass beispielsweise die Anzahl der streikenden Beschäftigten in der Bordgastronomie im unteren einstelligen Bereich lag. Andere Berufsgruppen konnten demnach so gut wie nicht mobilisiert werden.
Das zeigt: Der Anspruch der GDL andere Berufsgruppen im Konzern vertreten zu wollen, geht ins Leere und trifft auf äußerst geringe Akzeptanz. Zudem stellt sich die Frage, ob es wirklich angemessen ist, dass wenige tausende Streikende das Leben vieler Millionen Menschen in Deutschland erheblich erschweren und die Wirtschaft schädigen, trotz Vorlage eines neuen, deutlich verbesserten Angebots der DB (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.10.14).

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