Eine Chance für die Wipperliese

Nachdem bekannt wurde, dass das Land Sachsen-Anhalt den Betrieb auf der „Wipperliese“ Klostermansfeld – Wippra  einstellen möchte, rafften sich zahlreiche Bürger auf und protstierten gegen diese Entscheidung. Über 10.000 Unterschriften wurden in Magdeburg übergeben.

Eigentlich läuft der Verkehrsvertrag noch bis 2018, doch das Rückrad der Wipperliese – der Schülerverkehr ist derzeit rückläufig. Doch vor allem an schönen Tagen wird diese Strecke als Ausflugsbahn gern genutzt. Immer wieder wird auch gefordert, den regionalen Busverkehr noch besser mit der Wipperliese abzustimmen und es gibt auch den Wunsch, einzelne Fahrten bis Sangerhausen durchzubinden.

Nun hat Magdeburg eingelenkt  und würde dem Landkreis 300.000 Euro bereitstellen. Das ist schon nicht schlecht und man kann einen bedarfsorientierten Fahrplan anbieten, nur ein ordentlicher Taktverkehr ist nicht mehr möglich und was aus Einzelfahrtenangeboten wird,. sehen wir auf der Strecke Bad Schmiedeberg – Wittenberg. Da ist jetzt ebenfalls Schluss.

Der Landkreis erwartet, dass das Land auch weiterhin den Bahnverkehr ausreichend finanziert. Immerhin sind die Summen der Wipperliese ein Klecks, von allemdem, was sonst der Bahnverkehr kostet. Würden die Gleisanlagen auch dem Betreiber oder dem Landkreis gehören, dann hätte man eine bessere Grundlage für die Zukunft.

Mir gefiel bei den Protesten besonders folgender Satz: Die Wipperliese ist ein Stück unserer Heimat!

 

 

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

Bahn sichert Prüfung von Alternativen zum Werk Eberswalde zu

Die Minister für Infrastruktur und Wirtschaft, Jörg Vogelsänger und Ralf Christoffers haben sich am 14.10.14 mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Dr. Joachim Trettin zu einem Gespräch über die Zukunft des Instandhaltungswerkes in Eberswalde getroffen.
Die Minister haben dabei deutlich gemacht, dass sie von der Bahn die Prüfung von Alternativen zur geplanten Schließung und zur Standortsicherung erwarten. Das hat das Unternehmen zugesichert. Bis zum Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Dietmar Woidke und dem Vorstandvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube im November sollen dazu in Zusammenarbeit mit der Landesregierung Vorschläge gemacht werden.
Bei dem Gespräch haben die Minister deutlich gemacht, dass sie von der Bahn ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Standorte in Cottbus und Wittenberge erwarten (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 16.10.14)

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Deutscher Bahnkunden-Verband begrüßt DB-Notfahrplan

(15.10.2014) Mit der Bahnreform 1994 sind Lokführer und Fahrdienstleiter durch die Konzernbildung nicht mehr verbeamtet. Damit geriet der Bahnreisende in die direkte „Schußlinie“ von Arbeitskämpfen in Schlüsselbereichen der Bahn.

Die nunmehrige Streik-Vorankündigung hat die DB zur Aufstellung von Notfahrplänen genutzt. Da hierfür keine rechtliche Verpflichtung besteht, ist die Initiative der DB sehr zu begrüßen.

Der Deutsche Bahnkunden-Verband fordert von der Politik, die Aufstellung von Notfahrplänen gesetzlich zu verankern und die Grundversorgung der Bahnkunden so sicherzustellen, wie dies in, sicher nicht direkt vergleichbaren, Notfällen in Krankenhäusern der Fall ist. Es gibt gerade unter den Bahnkunden eine Vielzahl von Bedürftigen, die nicht auf andere Verkehrmittel ausweichen können.

Pressekontakt: Gerhard J. Curth, Präsident, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

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