Aktion Münchner Fahrgäste: Zurück an den Verhandlungstisch

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat heute, 7. Oktober 2014, um 4:35 Uhr bekannt gegeben, daß die Lokführer und das Zugpersonal der Deutschen Bahn ab 21:00 Uhr zu einem Streik bis morgen 06:00 Uhr aufgerufen werden. Dies war zu erwarten. Bei diesem Arbeitskampf geht es aber nicht nur um Lohnforderungen und Arbeitszeiten. Es geht auch um den Vertretungsanspruch einzelner Gewerkschaften in einem Unternehmen. Dies erleichtert die Verhandlungen natürlich nicht.
„Wir fordern beide Tarifparteien auf, sich sofort an den Verhandlungstisch zu begeben – und wirklich inhaltliche Gespräche zu führen“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Wer auf andere gesetzliche Grundlagen wartet, der fügt nur den Fahrgästen schweren Schaden zu.“
Die Lokführer haben den Arbeitskampf bisher sehr besonnen geführt. Die Warnstreiks hatten zwar schwerwiegende Folgen, blieben aber zeitlich einigermaßen begrenzt. Dennoch fordert der Fahrgastverband eine Vorwarnzeit von 48 Stunden und eine Notdienstvereinbarung für die ersten und letzten Züge, sowie eine durchgehende Bedienung aller Strecken. Daß dabei die gewohnten Taktzeiten nicht angeboten werden können ist klar, aber ganz ohne Eisenbahnverbindungen geht es eben auch nicht (Pressemeldung Aktion Münchner Fahrgäste, 08.10.14).

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

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