DBV Berlin-Brandenburg begrüßt starkes Engagement der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin für „ihre“ Eisenbahn

Auch Ergebnis des deutlichen Bürgerprotestes!

(5.2.2014) Nun scheint es so, als ob in der Prignitz doch noch nicht alle Lichter ausgehen, weil die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zum ÖPNV-Niemandsland werden. Der DBV freut sich über den Willen zum Erhalt der Bahnlinien in den beiden Landkreisen und sieht hierin durchaus auch ein wichtiges Signal für andere Landkreise.

Heute wurde eine Vereinbarung zwischen Landkreisen, Verkehrs- und Finanzministerium unterzeichnet. Der Weiterbestand der beiden für die strukturschwachen Landkreise so wichtigen Bahnlinien RB 73 und RB 74 für die kommenden Jahre ist wohl gesichert. Der DBV-Landesverband lobt hierbei die enorme finanzielle Kraftanstrengung der Landkreise, die sich laut Zeitungsangaben mit einem jährlichen sechsstelligen Betrag an den Betriebskosten beteiligen sollen. „Beide Landkreise zeigen, dass sie begriffen haben, was Daseinsvorsorge bedeutet und sie hierfür auch in der Verantwortung stehen. Für jede Region ist eine vorhandene Schienenanbindung, egal ob für Güter- oder Personenverkehr genutzt, ein Schatz, den sie pflegen sollte“ sagt dazu Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes.

Nach Meinung des DBV ist dieses konsequente Eintreten für den Erhalt der Bahnanbindung auch ein wichtiges Signal für andere Landkreise, in denen existierende Bahnanbindungen und Bahnhalte auf der Kippe stehen.

Dem Kommunalwahlkampf ist geschuldet, dass die politischen Akteure das Verkünden der guten Nachricht ausschliesslich für sich reklamieren. Die umtriebige Bürgerinitiative, die sich öffentlichkeitswirksam seit vielen Monaten für den Erhalt einsetzt, hat einen großen Anteil.

Wermutstropfen in diesem Zusammenhang: auch bei der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes Prignitz die Fahrgäste sind in den entscheidenen Phasen der Erarbeitung wieder vollkommen außen vor geblieben. Der DBV fordert deshalb die Beteiligten auf, Finanzierungsvereinbarung und Verkehrskonzept komplett zu veröffentlichen.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

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