Vertragsverlängerung für Mitteldeutsche Regiobahn

Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) wird auch die kommenden zwei Jahre   auf den Strecken Leipzig–Bad Lausick–Geithain (MRB 113) sowie Halle   (Saale)–Delitzsch–Eilenburg (MRB 118) unterwegs sein. Das Land als   Aufgabenträger hat aktuell die Verträge für zwei Linien um zwei Jahre   verlängert.
Die anderen vier bisher ebenfalls von der Mitteldeutschen Regiobahn   betriebenen Verbindungen werden ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember   2013 von einer DB-Tochtergesellschaft bedient. Die Verkehrsleistungen   sind im Zuge der Ausschreibung und Inbetriebnahme des City-Tunnels   Leipzig neu vergeben worden. Das betrifft die Strecken   Leipzig–Borna–Geithain (MRB 2/70), Leipzig–Wurzen–Oschatz (MRB 11),   Leipzig–Delitzsch–Bitterfeld (MRB 54) und Leipzig–Eilenburg–Torgau (MRB   115).
„Wir freuen uns sehr, auch in den nächsten zwei Jahren unseren   Fahrgäste einen guten Service bieten zu können“, sagte   MRB-Geschäftsführer Matthias Löser. „Das bewährte MRB-Servicekonzept mit   Kundenbetreuern in allen Zügen sowie dem Verkauf von Tickets, Snacks   und Getränken am Platz bleibt somit auch für die kommenden beiden Jahre   erhalten.“ Die Linie Leipzig–Geithain (MRB 113) wird bereits seit 2004   durch die MRB betrieben, die Strecke Halle (Saale)–Eilenburg (MRB 118)   seit Dezember 2008. Seit 2009 fuhr die MRB mit ihren komfortablen   Desiro-Triebwagen und Regioshuttles rund 3 Millionen Zugkilometer pro   Jahr im Einzugsgebiet von Leipzig. „Wir haben in dieser Zeit Maßstäbe in   Sachen Freundlichkeit, Service- und Kundenorientierung gesetzt“, so   Löser weiter. „Der Abschied auf vier Strecken fällt uns deshalb nicht   leicht, aber wir bleiben mit den beiden verlängerten Strecken ein in der   Region verwurzeltes Unternehmen.“ Der MRB-Geschäftsführer dankte den   Fahrgästen für ihr Vertrauen und ihre Treue in den letzten Jahren.
Im Rahmen des Personalüberganges werden ca. 35 Mitarbeiter weiterhin   am Standort Leipzig verbleiben, andere wechseln in Tochterunternehmen   der Veolia-Verkehr-Gruppe, werden zur DB als Betreiber des neuen Netzes   oder zu anderen privaten Eisenbahnunternehmen wechseln. „Fast alle   Mitarbeiter konnte eine Perspektive eröffnet werden, das war uns sehr   wichtig“, so Löser abschließend (Pressemeldung  Veolia Verkehr, 16.12.13).

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