Ausfall von Talent 2 auf der Linie RE1 konnte verringert werden

Wir haben uns intensiv bemüht, den Ausfall der Entlastungszüge, welche mit Talent 2 gefahren werden, zu verreingern. Betroffen war u.a. der RE 18544 ab 17:22 Uhr ab Potsdam. Hier unser Schreiben zu der derzeitigen Bahnsteigänderung:

….Vielen Dank nochmals , dass es möglich wurde den RE 18544 ab Potsdam einzusetzen. damit ist wieder Stabilität im Fahrplan entstanden und vor allem ein wichtiger Feierabend Zug wird wieder angeboten.

Leider wird dieser Zug seit einigen Tagen ab Bahnsteig 3 eingesetzt. Dafür muss vorher der Schönfelder ausgefahren sein, leider ist die RB22 oft verspätet – dann erst kommt der 18544. Dieser fährt dann auch mit Verspätung ab. Wäre es nicht möglich, denn 18544 am Nachbarbahnsteig auch weiterhin schon bereitzustellen, gerade im Winter auch sehr angenehm. Das Gleis ist ohnehin frei und der Zug konnte bislang von dort pünktlich starten.

Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung.

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

DBV-Landesverband fordert: Schluss mit dem teuren U-Bahn-Neubau in Berlin

Stattdessen Ausbau der Straßenbahn forcieren

525 Millionen Euro sollen die 2 Kilometer U-Bahn-Verlängerung der Linie U 5 in Berlin nach neuesten Berechnungen der BVG kosten. Angesichts dieser enormen Kosten fordert der DBV, sich für die kommenden Jahre von teuren Großprojekten zu verabschieden und stattdessen das Straßenbahnnetz dort auszubauen, wo es sinnvoll ist.

Angeblich ist das Geld ja überall knapp und jede Ausgabe muss wirtschaftlich hinterfragt werden. Warum leistet sich die Bundeshauptstadt bei Verkehrsinvestitionen wie dem Flughafen BER, der A 100-Verlängerung, der S 21 und der U 5 heute noch eine Ausgabementalität wie vor 40 Jahren? Alle diese Großprojekte kosten den Steuerzahler viele Milliarden Euro und der verkehrliche Nutzen hält sich sehr in Grenzen – abgesehen von der langen Bauzeit. Vielleicht hat es sich bis in die Berliner Politik ja noch nicht herumgesprochen: ein Ausbau der Straßenbahn ist eine höchst sinnvolle Sache.

Die Straßenbahn ist der bereits heute moderne und ausgereifte Inbegriff der Elektromobilität! Sie kostet weniger Geld als eine U-Bahn, kann schneller gebaut werden, braucht keine teuren Tunnelbauwerke, ist von vornherein behindertengerecht (kommt ohne störanfällige Aufzüge aus), ist im Stadtgebiet umweltfreundlicher als jeder Dieselbus, hat im Innenstadtgebiet ein dichtes Haltestellennetz, bietet viele umsteigefreie Direktverbindungen durch Linienüberlagerungen und bietet auch älteren Fahrgästen im Fahrzeug eine sichere Fahrt.

Andere Städte machen vor, wie es geht: (in den Kosten sind teilweise auch weitere Infrastrukturmaßnahmen wie behindertengerechte Haltestellen und Betriebshoferweiterungen enthalten).

Leipzig 1,3 km 3,3 Mio. Euro entspricht 2,53 Mio. Euro/km
Ulm 9,3 km 115 Mio. Euro entspricht 12,36 Mio. Euro/km
Gera 2,3 km 21,3 Mio. Euro entspricht 9,26 Mio. Euro/km
Magdeburg 13,5 km 134,6 Mio. Euro entspricht 9,97 Mio. Euro/km
Nürnberg/Erlangen 30,81 km 365,0 Mio. Euro entspricht 11,84 Mio. Euro/km

525 Millionen Euro für 2 Kilometer unterirdischen U-Bahn-Neubau in Berlin – es hätten auch über 40 Kilometer Straßenbahnstrecke sein können.

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

BRB Hbf – jetzt wirds richtig eng und schlammig

Am Montag war der Zugang zu den Bahnsteigen ein einziger Schlamm und Pfützenpfad. Es ist schon verwunderlich, was man den Fahrgästen in Brandenburg an der Havel zumutet. Aber das scheint ja niemanden in der Bauverwaltung der Stadt Brandenburg zu stören. Nun hat man den zugang von und zu den bahnsteigen in Richtung Bus- und Tramhaltestelle stark verengt.

Hier ist ein gefährlicher Flaschenhals entstanden. Kommen mehrere Züge gleichzeitig, dann wirds eng und es geht kaum vorran. Leider werden die Fahrgäste dann auch zunehmend aggressiver.

Was ist aber, wenn Gefahr besteht? Die Loveparade hat gezeigt, was Engstellen für gefährliche Folgen haben können.

Hier erwarten wir Verbesserungen!

 

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

Susanne Henckel ersetzt Hans-Werner Franz beim VBB

Wie der Tagesspiegel und die Berliner Zeitung berichten, wird das Präsidium des VBB-Aufsichtsrates in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 05.12.2013 vorschlagem, dass Susanne Henckel den Chefposten des VBB übernimmt und Hans-Werner Franz ablöst. Als Gründe werden angegeben, dass Franz zuviel Kritik an der Berliner S-Bahn geäußert hätte und sich mit 63 Jahren in den Ruhestand begeben will (LR, 28.11.13)

Kommentar:

Was ist nur in Berlin los. sicher, Herrn Franz hatte man nicht mit offenen Armen empfangen, war er doch der bislang teuerste Geschäftsführer des VBB. Doch das S-Bahn Debakel u.a. als Gründe zu benennen, dass wäre das falsche Signal. Es ist peinlich und eine Zumutung für die zigtausend Pendler in Berlin, dass die S-Bahn seitens der DB so heruntergewirtschaftet wurde. Und das Dilemma hält an. Hier kann die Kritik nicht groß genug sein und leider ist die DB das einzige Unternehmen, was derzeit diese S-Bahn Leistungen erbringen kann. Damit ist Berlin/ Brandenburg in einer schwierigen Situation.

Hoffen wir, dass auch Frau Henckel im Sinne des ÖPNV Entscheidungen fällt und nicht zum Weichspüler zwischen EVU und Land und Senat wird.

 

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell