Brandenburg: NEB-Webseite nun auch in polnischer Sprache verfügbar

Ab sofort ist die Webseite der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) auch in polnischer Sprache abrufbar. Damit wird die NEB auch im World Wide Web den zahlreichen polnischen Fahrgästen gerecht, die auf der Oderlandbahn (NE26) zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn (PL) unterwegs sind.

Aushänge in Zügen und auf Bahnhöfen zu Fahrplanänderungen und wichtigen Betriebsinformationen der Oderlandbahn (NE26) waren bereits zweisprachig. Nun folgt der Internetauftritt in polnischer Sprache. Vor allem aktuelle Tarifinformationen und Fahrplanänderungen sind somit nun auch für polnische Fahrgäste bequem vor Fahrtantritt im Internet abrufbar.

Seit Anfang 2011 strahlt die Webseite der NEB im neuen Design. Denn pünktlich zum Jahreswechsel hatte die NEB ihre Webpräsenz für ihre Fahrgäste aufgefrischt und übersichtlicher gestaltet. Nachdem sich die neue Internetseite bewährt hat, erfolgte nun die Erweitung der Webseite um die polnischen Seiten. Mit einem Klick auf die polnische Flagge und die Bezeichnung „polski“ in der rechten oberen Ecke der Webseite http://www.neb.de gelangt man zur polnischen Version.

Neben den Tarif- und Fahrplaninformationen erhalten Besucher der Webseite Hintergrundinformationen zum Unternehmen der NEB, Ausflugstipps, Informationen zu den Fahrgastrechten und einiges mehr. Darüber hinaus gibt es auf der Startseite eine Fahrplanauskunft. Über das Kontaktformular in der Navigationsleiste können Fahrgäste Hinweise oder Anfragen an die NEB richten.

Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) bietet seit Dezember 2006 auf der Strecke der Oderlandbahn (NE26) bequeme, schnelle und zuverlässige Verbindungen von Berlin-Lichtenberg bis ins polnische Kostrzyn an. Neben den modernen Zügen, den freundlichen Kundenbetreuer/innen und der Möglichkeit, das Ticket ohne Aufpreis im Zug zu erwerben, profitieren die Fahrgäste nun von einem weiteren Plus an Servicequalität (Pressemeldung NEB, 03.02.12).

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von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

DBV kritisiert Mittelstreichung für Bus&Bahn-Begleitservice

Die Teilhabe älterer und behinderter Menschen am öffentlichen Leben in Berlin wird wieder schwerer. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) muss sein Angebot zum 1. Februar 2012 erheblich einschränken. Das kostenfreie Angebot der Begleitung durch geschulte Mitarbeiter kann ab sofort nur noch montags bis freitags von 7 Uhr bis 18 Uhr sichergestellt werden. Der Grund: die befristeten Verträge von 60 der insgesamt ehemals 120 Mitarbeiter wurde nicht verlängert, weil die Finanzierung über den öffentlichen Beschäftigungssektor nicht verlängert wurde.

Der DBV bedauert diesen Wegfall. Nicht nur für die Menschen, die sich dank dieser Unterstützung wieder unproblematischer bewegen konnten, ist dies sehr bedauerlich. Auch für die 60 arbeitslosen Berliner, die hier wieder eine wichtige Tätigkeit fanden, ist der Wegfall ärgerlich.

Die Finanzierung fand bisher als Mix aus Landes- und EU-Mitteln statt. Der DBV-Landesverband sieht in der Nicht-Fortsetzung einen Widerspruch zum Berliner Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU. Denn dort ist davon die Rede, dass die umfassende Nutzbarkeit des öffentlichen Freiraums und des öffentlichen Personennahverkehrs von zentraler Bedeutung sei.

Der VBB-Begleitservice war nicht nur ein vielbeachtetes Projekt zur Integration von Langzeitarbeitslosen, das inzwischen in vielen anderen Regionen ebenfalls erfolgreich kopiert wird. Wenn der Berliner Senat es mit der Inklusion behinderter Menschen, der Teilhabe am öffentlichen Leben und der Integration von Langzeitarbeitslosen ernst meint, müsste er schnellstmöglich dafür Sorge tragen, dass das Projekt im gewohnten Umfang fortgesetzt wird (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 06.02.12).

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

Unterstützung der Initiativen zum Wiederaufbau der Karniner Brücke

Am Donnerstag, den 9. Februar 2012, trifft Staatssekretär Christian Gaebler mit Vertretern des Aktionsbündnisses „Karniner Brücke“ zusammen. Das überparteiliche, deutsch-polnische Bündnis setzt sich für die Wiederherstellung der direkten Zugverbindung von Berlin über Ducherow, Usedom und Swinemünde nach Heringsdorf ein, für die auch der Wiederaufbau der Karniner Brücke notwendig ist.

Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz aus Swinemünde und der Bürgermeister von Heringsdorf, Klaus Kottwittenborg erläutern die Bedeutung der Bahnstrecke für die Region. Das Aktionsbündnis wird unterstützt sowohl durch das Land Berlin, das ursprünglich die erfolgreiche Initiative zur Aufnahme der Bahnverbindung in den Bundesverkehrswegeplan angestoßen hat, wie durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Teil des Bündnisses sind außerdem der Stadtpräsident von Swinemünde, die polnischen Parteien der Wojewodschaft Westpommern, die IHK und die DB Konzerntöchter „Usedomer Bäderbahn“ und DB Netz.

Die Unterbrechung der Bahnstrecke ist Folge des Zweiten Weltkriegs: Die Strecke wurde nicht mehr wieder aufgebaut, da sie seit 1945 acht Kilometer über polnisches Staatgebiet verläuft.

Heute wird der Bahnstrecke durch den Tourismus auf Usedom und den wachsenden Fähr- und Güterhafens Swinemünde wieder wachsende Bedeutung zugemessen. So würden sich zum Beispiel die Fahrzeiten einer Bahnfahrt von Berlin in die Seebäder nach Heringsdorf, Ahlbeck oder Swinemünde von heute vier auf weniger als zwei Stunden reduzieren und die Nutzung der klimafreundlichen Bahn wäre hoch attraktiv.

Der Hafen von Swinemünde entwickelt sich im zusammenwachsenden Europa zu einem bedeutenden Hafen für die deutsch-polnischen Grenzregion und für Region Berlin und ist Bestandteil eines neuen Nord-Süd-Entwicklungskorridors von der Adria bis zu Ostsee, in dem die Logistikzentren und die Regionen verstärkt zusammenarbeiten.

Zukünftige Hafenerweiterungen sind aber nur auf der westlichen Hafenseite in Swinemünde möglich, die nur über die Karniner Brücke auf der Schiene erreichbar sind (Pressemeldung Senator für Verkehr und Stadtentwicklung, 08.02.12).

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

Ärger mit dem ODEG GTW

Inzwischen sind die Pannen der ODEG zu einem Dauerärgernis geworden und meine Kolleginnen und Kollegen sind teilweise auf das Auto umgestiegen. Neben den Ausfällen und Verspätungen der ODEG, wurde auch der fehlende Service des Catering der ehm. Märkischen Regiobahn kritisiert. Gerade im Winter hat man sich auf einen warmen Kaffee gefreut.

Jetzt sind die neuen GTW auch noch kürzer als die eingesetzten TALENT Züge auf der Linie 51 und es wird eng im Triebwagen. Absolut unakzeptabel ist nun, dass wegen der zahlreichen Ausfälle der GTW nur noch ein Solo RS 1 verkehrt. Hier muss die ODEG vielleicht einmal tiefer in die Tasche greifen ein weitere Fahrzeuge anmieten! Aber da wie gesagt Fahrgäste nun aufs eigene Fahrzeug umsteigen, reicht der RS 1 vielleicht bald aus. Der Schaden der im ÖPNV wieder entsteht ist hausgemacht.

Vielleicht ist es doch wichtig, eine Ausschreibung nicht allein durch die „Kostenbrille“ zu betrachten. In den letzten Jahren hat sich zudem ergeben, dass es mehr als ungünstig ist, Neubaufahrzeuge ohne größeren Vorlauf in den Plandienst zu schicken. Wir dürfen gespannt sein, was noch kommen wird wenn die ODEG Dosto FLIRT fahren werden – oder auch nicht.

Eine ganz andere Frage ergibt sich für uns bei der knappen Reservelage an Fahrzeugen der ODEG. Im Jahr 2015 findet die BUGA im Raum Brandenburg/Rathenow statt. Hat die ODEG überhaupt Kapazitäten um Doppeltraktionen zu fahren? Bislang sind wir sehr enttäuscht von der ODEG und wir hoffen,dass der VBB die nicht erbrachten Vertragsleistungen ahndet,bislang war der VBB hier ein Papiertiger!

 

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell

ODEG GTW vorerst aufs Abstellgleis

Auf den Linien OE33 (Berlin-Wannsee – Jüterbog) und OE51 (Brandenburg Hbf. – Rathenow) der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH wird ab sofort ein eingeschränkter jedoch verlässlicher Basisfahrplan eingeführt. Die Informationen und Kommunikation für die Fahrgäste werden verbessert und aktueller. Dies ist insbesondere für die Pendler in den Morgenstunden von besonderer Bedeutung.

Das gesamte ODEG-Servicepersonal wurde von der Geschäftsführung instruiert, die Fahrgäste rund um die Uhr ausreichend mit Informationen zu versorgen und den Service am Fahrgast bestmöglich zu gewährleisten. Zusätzlich führte die Geschäftsführung der ODEG mit den Verantwortlichen bei DB Station & Service intensive Gespräche, um den Informationsfluss auf den Bahnhöfen der Strecken für die Fahrgäste sicher zu stellen. Die Bedienung der Stationsanzeiger und die Lautsprecherdurchsagen liegen in der Verantwortung von DB Station & Service.

An erster Stelle stehen für die ODEG das Wohl und die Sicherheit ihrer Fahrgäste, deshalb werden jetzt die neuen Triebfahrzeuge der Firma Stadler Pankow GmbH vom Typ GTW aus dem Umlauf genommen und mit verlässlichen Bestandsfahrzeugen (Typ RegioShuttle) und einem gemieteten Triebfahrzeug die Fahrgäste an ihre Ziele gebracht. Um der Kälte auch zu trotzen, werden die eingesetzten Fahrzeuge vorgeheizt, heiße Getränke ausgeschenkt und die Fahrgäste noch intensiver betreut.

„Mit dem Hersteller der neuen GTW werden zurzeit intensive und nachdrückliche Gespräche sowie Untersuchungen zur Lösung der technischen Probleme geführt.“, so Arnulf Schuchmann, Sprecher der Geschäftsführung der ODEG. „In Zusammenarbeit mit der ABB, Stadler und der ODEG werden gerade mit Hochdruck alle Ursachen und die Fehler der Fahrzeugstörungen diagnostiziert. Nach derzeitiger Einschätzung sollten Ende dieser Woche verbindliche Lösungen für die GTW-Probleme gefunden sein.“

von Fahrgastinitiative BB Veröffentlicht in Bahn Aktuell