Gespräche zum Lückenschluss Dolní Poustevna – Sebnitz

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Die Städte Rumburk, Sebnitz und Bad Schandau sollen für die Fahrgäste bald ohne Umsteigen mit dem Zug erreichbar sein. Möglich wird das durch den Lückenschluss im Bahnverkehr zwischen dem tschechischen Dolní Poustevna und Sebnitz. Nach öffentlichen Diskussionen um die Finanzierung des Projektes finden beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nun Gespräche statt.

Nach den in der vergangenen Woche veröffentlichten Diskussionen um die Finanzierung des Bahnprojektes hat der Aufsichtsratsvorsitzenden des VVO und Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Michael Geisler, ein Treffen von DB Netz AG und dem Freistaat Sachsen initiiert.

„Das Projekt ist für die Region und das Zusammenwachsen der deutschen und tschechischen Grenzregion wichtig. Zur Klärung der wichtigen Frage der Finanzierung gehören alle Parteien an einen Tisch“, betonte Geisler. Das Treffen wird in der ersten Oktoberwoche stattfinden. Der VVO geht davon aus, dass entsprechend der bisherigen Absprachen eine Finanzierung mit Bundesmitteln erfolgt.

Die Planungen für den Betrieb der Strecke sehen einen Zwei-Stunden-Takt zwischen Sebnitz und Bad Schandau vor. Die neue durchgehende Linie von Rumburk über Dolní Poustevna, Sebnitz, Bad Schandau nach Děčín ist Bestandteil des tschechischen Regionalnetzes „Šluknovsko“.

Im Abschnitt Sebnitz – Bad Schandau verkehrt die neue Linie anstelle der Züge der Städtebahn Sachsen, deren Züge aus Pirna zukünftig in Sebnitz enden werden (Pressemeldung VVO 27.09.11).

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