Anschlussprobleme von Bahn zum ÖPNV am Hauptbahnhof BRB

Gepostet am Aktualisiert am

Seit dem 05.09. gibt es in Brandenburg an der Havel einen neuen Fahrplan der Verkehrsbetriebe Brandenburg. Leider wurden die Abfahrtszeiten der Straßenbahn am Hauptbahnhof um wenige Minuten gekürzt und somit verkürzen sich auch die Überganszeiten vom RE 1 zur Tram. Das hat leider zur Folge, dass nun noch öfter die Anschlüsse zwischen Deutscher Bahn und den Verkehrsbetrieben nicht gewährleistet werden können und in manchen Fällen bis zu 30 Minuten Wartezeit nötig sein wird. Da die Wintermonate erst kommen, ist das eine Situation, welche nicht befriedigend ist und nachhaltig auch dem ÖPNV in der Stadt Brandenburg einen Dämpfer versetzen wird.

Man hätte die Anfahrtszeiten so belassen sollen, diese hatten ein wenig Puffer zu den unregelmäßigen Bahnanschlüssen. Nun fehlen zwar einige wenige Minuten, da die Tram etwas eher abfährt – aber verspätete RegionalExpresszüge und das Dauerproblem, die Trennung vom Hauptbahnhof zur zentralen Tramhaltestelle durch eine Ampel über die vierspurige Umgehungsstraße – sorgen für weitere Probleme.

Dabei wäre es doch wichtig, wie man im Nullknoten BRB Hbf. zum Beispiel ÖPNV und SPNV Angebote besser verknüpfen kann. Leider ist es schon jetzt so, dass Fahrgäste mehrere Male in der Woche die Anschlüsse zu Bus und Tram verpassen, dabei könnten doch die Zugbegleiter Verspätungen an die VBBr Leitzentrale durch melden. Ein System wurde hier eingerichtet, ging aber nie so richtig in Betrieb. Die VBBr argumentiert, dass die Kommunikation mit der DB sehr schlecht sei. Gibt es Fahrplanänderungen, wandert ein Blatt Papier zu den Verkehrsbetrieben. Abstimmung bei neuen Fahrplänen oder zu Baustellenfahrplänen seien mangelhaft.

Insgesamt ist es aber dem ÖPNV Kunden egal, wer Schuld hat oder wer hier die Verantwortung trägt. man möchte bei der Ankunft in Brandneburg Hauptbahnhof auch in die Stadtteile kommen. Die vollen Parkplätze am Hauptbahnhof zeigen aber auch, wieviele aus dem Stadtgebiet mit dem eigenen Auto zum Bahnhof fahren. Hier hat der kommunale ÖPNV sehr viel Potential verloren. Und das Beispiel oben zeigt, sind die Wartezeiten zu lang, dann wandern noch weitere Kunden ab.

Letztlich sollte hier der VBB als Verbundkommunikator fungieren und eine Gesprächsbasis zwischen den Verkehrsunternehmen  entwickeln.

 

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