Bahnunfälle

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Ein schwerer Unfall ereignete sich zum Jahresende 2003 bei der MEG, wobei ein Lokfürher ums Leben kam. dieses Bild wurde von Danial Berg zur Verfügung gestellt.

Es ist eigentlich nachgewiesen, dass die Bahn als Verkehrsmitteln zu den sichersten ihrer Art zählt. Doch bei der hohen Kilometerleistung die erbracht werden, sind Unfälle gar nicht ausschließbar. Diese fangen bei kleinen Schäden an, Entgleisungen, Flankenfahrten, Frontalzusammenstößen, bishin zu den sehr häufigen Bahnübergangsunfällen, wo fast ausschließlich der Straßenverkehr verursacher ist.

Das Sicherheitssystem auf Deutschen Schienen gehört zu den besten und selbst die ältere Formsignaltechnik aus der Vorkriegszeit, genießt nach wie vor einen hohen Sicherheitsstandart. Allerdings gilt der Mensch als eine der Schwachstellen. Einen kurzen Augenblick eine Unachtsamkeit, oder aus irgendwelchen Gründen abgelenkt – das kann fatale Folgen haben. Jeder Stellwerker, jeder Lokführer und jeder sonstiger Eisenbahner trägt eine hohe Verantwortung. Ich ziehe vor allen den Hut, was sie schaffen und und welche Sorgfalt sie wirklich bei Ihrer Arbeit ausüben.

Doch es wäre fatal, hier dem Menschen allein Unfallursachen zuzuschieben. Denn auch technische Defekte führen zu schlimmen Unfällen, ja sogar zu Katastrophen, wenn man mal an Eschede denkt. Hier war es ein technischer Defekt, der natürlich gerne in eine Menschliche Ursache umgewandelt worden wäre. auch die teure ESTW Technik ist nicht absolut Sicher. Aber die 100% Sicherheit kann man auch nicht gewährleisten.

Aber wie eingangs erwähnt, die Deutschen Schienen haben einen hohen Sicherheitsstandart und dafür sorgen Mensch und Technik gemeinsam. Dank der wenigen wirklichen schlimmen Unglücke, kann man mit gutem Gefühl sich auf deutschen Schienen bewegen. Leider schlachten Medien gerne diverse Unglücke regelrecht aus, sind doch Bilder von zerbeulten und verbogenen Züge sehr spektakulär.

Was mit den Menschen ist, die im Triebfahrzeug saßen, wie es den Reisenden nach einem Crash geht, danach fragt niemand. In einer heute sehr oberflächligen Gesellschaft fragt niemand mehr danach.

Nun habe ich auch eine Auswahl von verunglückten Triebfahrzeugen hier zusammengestellt. Sicher denkt der Eine oder Andere, dies ist genauso unsinnig, wie es die Medien betrieben. Aber wir sind eigentlich Eisenbahnfreunde und da gehört neben dem laufenden Betrieb auch der Crash zum Bahnalltag und das Schicksal der Triebfahrzeuge.

Es ist erstaunlich, wie viele Lokomotiven einen Unfall überstehen und später wieder im Einsatz stehen. An den Bildern ist aber auch zu erkennen, dass der bereich Unfälle am Bahnübergang gerade bei Nebenbahnen einen sehr hohen Anteil besitzen. Meist versuchen Lobbyisten diese Unfälle gern der Bahn zuzuschieben, die mehr Sicherheitsanlagen aufbauen sollte.

Interessant ist die Tatsache, dass die Chrash s an BÜ vor allem nach der Wiedervereinigung stark zugenommen haben. Und vor allem junge Autofahrer empfinden einen Kick dabei, kurz vor dem herannahenden Zug, noch die Gleise zu überqueren. LKW Fahrer begründen häufige Bahnübergangsunfälle mit knappen Zeitplänen ihrer fuhren.

In folgenden eine Bildergalerie, die eher traurig ist. Ich wünsche mir, dass man auch denen eine Minute gedenkt, die bei diesen Unfällen ums Leben kamen.

Ich möchte aber nicht abschließen, ohne mich noch einmal bei allen Eisenbahnern zu bedanken, die tagtäglich für einen sicheren Ablauf auf unseren schienen sorgen und ich wünsche Ihnen, dass sie auch weiterhin Unfallfrei ihre Arbeit leisten können.

Ein schwerer Unfall ereignete sich 1996 zwischen Erfurt und Nordhausen, wobei zwei regionalbahnen zusammenstießen und es auch mindestens ein Mensch ums Leben kam

In einen Rangierunfall wurde diese leider nicht identifizierte Kö verwickelt. Bei den Zerstörungen am füherhaus, kann man froh sein, das der lokfühere nur mit leichten Verletzungen dieses Unglück überstanden hat.

201 006 prallte mit 40 km/h auf einen Kies LKW bei Laußig (ex KBS 218) auf. Wittenberg 7/ 98

201 010 stieß am Betonwerk Laußig (ex KBS 218) mit einem LKW zusammen

201 883 traf auf einem BÜ der ex KBS 218 auf einen LKW, von ihr ist hier nur der Vorbau zu sehen, den nun die ebenfalls auf der KBS 218 verunfallte 201 224 trägt.

202 674 zerfetzte bei Mörtitz (ex KBS 218) einen Klein LKW, der mit Flaschenleergut beladen war. Obwohl die erst frisch HU untersuchte Lok wenig Schäden besaß, wurde ihr Schicksal damit besiegelt und bald daraufhin auch das der KBS 218.

201 247 im Bw Güsten. leider weiß ich in diesem Fall nicht, was passert ist.

Die Unfallbeschädigte 228 697 wartet in Wittenberg auf den Schneidbrenner

Unfall und für 232 üblich, ein Rahmenschaden. Das bedeudet meißt das Aus für die Loks. Zwischzeitlich wechselt die DB auch schon mal die Nummern und bringt Statistiker ins Schwitzen, da der Rahmen für die Identifizierung als Nummerngrundlage galt.

Einen recht schweren Crash muss auch 232 312 erlebt haben. Sie stand noch jahrelang im Bh Cottbus hinterstellt.

Regelrecht in den Dreck geschmissen hat es die 346 536, die bei einem Arbeitszugeinsatz entgleist war.

771 013 überlebte den Zusammenstoss mit einem LKW. Die Klappe des Kippers hängt noch am Fenster

Abseids der Gleise und eines Radsatzes, landete 971 669 der UBB, Ursache Bahnübergang!

772 108 erfasste an einem beschrankten BÜ in Trebsen einen LKW

Der 771 178 wurde an einem Bahnübergang regelrecht umgestoßen und war damit am Ende seines Einsatzes

772 416 stieß mit einem LKW in Brandis zusammen. Hier galt die Aussage, der Fahrer habe das Rotlicht nicht gesehen.

346 557 steht mächtig angebeult im Bh Altenburg

Recht harmlos erscheint die dicke aber deutlich Delle unter dem Beifahrerfenster. Irgendetwas wollte sich dort hineinbohren, allerdings stand 219 123 noch längere zeit im Einsatz.

Schwer beschädigt wurde eine Press 204 durch ungesicherte Wagen, die maschiene rutschte dabei die Böschung herunter.

Rangierunfall in Halle/ Saale. Man kann sagen glück im Unglück, denn mein zug streift nur knapp an dieser Stelle vorbei

Mein Cousin hatte beim Verschieben in einem Gleisanschluss die Länge des Stumpfgleises falsch beachtet und den Prellbock kaputtgefahren. Damit entgleister der letzte Wagen und begrub den Prellbock unter sich.

Um auch bei Unfällen voll einsatzfähig zu sein, wird Prävention Gross geschrieben. Hier werden wiedereingleisversuche an einer 234 im Bh Hof geübt.

Zum Glück alles ganz Harmlos! Aber es ist immer wieder nötig, bestimmte Vorfälle zu trainieren. In diesem Fall simulierte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Mansfelder Bergwerksbahn einen Bahnübergangscrash. Alle verletzten sind Wohlauf und so sollte es wohl hoffentlich auch bleiben.

(C) 2004 T. Nitsch

 

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